hundeallerlei

Hundekrankheiten-Lexikon

Durchsuchen Sie unser Lexikon nach einer bestimmten Hundekrankheit oder wählen Sie einen Anfangsbuchstaben. Die Beiträge dienen der Information und ersetzen keine tierärztliche Diagnose.

62 Einträge gefunden

A

Analbeutelentzündung

Analbeutelentzündung Der Analbeutel (Sinus paranalis) ist eine Sonderform der Analdrüsen bei Raubtieren und kommt unter anderem bei Hunden und Katzen vor. Es handelt sich um einen beidseits, im unteren seitlichen Bereich des Anus, gelegenen Drüsensammelraum. Er hat beim Haushund einen Durchmesser von 10-15 mm, bei der Hauskatze von 6-8 mm. Beim Hund besteht in […]

Beitrag lesen
A

Atopische Dermatitis des Hundes

Atopische Dermatitis des Hundes Die Atopische Dermatitis (AD) der Hunde ist eine häufigere, allergisch bedingte Hauterkrankung, die durch intensiven Juckreiz gekennzeichnet ist. Später können Selbsttraumatisierung und Begleiterkrankungen zu schweren Hautveränderungen führen. Eine Atopische Dermatitis entwickelt sich bei Hunden innerhalb der ersten drei bis fünf Lebensjahre. Die Behandlung ist oft erfolgreich, allerdings sehr langwierig. […]

Beitrag lesen
B

Bandwurmerkrankungen des Hundes

Bandwurmerkrankungen des Hundes Bei Hunden treten eine Reihe von Bandwürmern auf. Für den Menschen ist besonders die Erkrankung durch den dreigliedrigen Hundebandwurm von Bedeutung. Bandwurmerkrankungen verlaufen bei Hunden meist symptomlos. Stärkerer Befall äußert sich in Abgeschlagenheit, leichtem Durchfall und Abmagerung. Gelegentlich kann es auch zu einer Verstopfung kommen. Die beweglichen Bandwurmglieder können Juckreiz am […]

Beitrag lesen
B

Blutohr

Blutohr Als Blutohr (Othämatom) wird eine Ansammlung von Blut zwischen der Haut der Ohrmuschel und dem Knorpel der Ohrmuschel bezeichnet. Die Verletzung tritt vor allem bei Hunden auf. Bei geringer Ausprägung kann eine konservative Therapie versucht werden, ausgedehnte Hämatome müssen jedoch chirurgisch ausgeräumt werden, da ansonsten schwere Deformationen der Ohrmuschel entstehen können (Blumenkohlohr). Grundursache […]

Beitrag lesen
B

Brachycephalie

Brachycephalie Brachycephalie bedeutet Kurzköpfigkeit bzw. Rundköpfigkeit. Es handelt sich dabei um eine angeborene, erbliche Deformation des Schädels, die zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führt. Unter den Haustieren sind insbesondere Hunde, teilweise auch Katzen betroffen. Definition: Kurzer, breiter Gesichtsschädel. Verhältnis Schädelbreite zu Schädellänge von 0,81 oder höher. Verhältnis Gesamtschädellänge zu Hirnschädellänge größer 1,6. Kraniofazialwinkel zwischen […]

Beitrag lesen
C

Canine Ehrlichiose der Hunde (auch Tropische Canine Panzytopenie, Zeckenfieber)

Canine Ehrlichiose Die Ehrlichiose der Hunde (auch Tropische Canine Panzytopenie, „Zeckenfieber“) ist eine akute bis chronische Infektionskrankheit, die durch Rickettsien verursacht wird. Die klassische, durch Ehrlichia canis hervorgerufene Ehrlichiose ist im Mittelmeerraum endemisch, so dass Hunde vor allem bei Urlaubsreisen in diese Region gefährdet sind. Die durch Anaplasma phagocytophilum hervorgerufene „Granulozytäre Ehrlichiose“ wird […]

Beitrag lesen
C

Caniner Diabetes mellitus

Caniner Diabetes mellitus Caniner Diabetes mellitus ist der medizinisch korrekte Fachbegriff für die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) beim Haushund. In der Umgangssprache werden auch die Begriffe „Hundediabetes“ und „Zuckerhund“ verwendet. Die Anfangssymptome sind vermehrter Durst und erhöhte Nahrungsaufnahme bei vermehrtem Harnabsatz und Abmagerung. Die Zuckerkrankheit bedarf bei Hunden praktisch immer einer lebenslangen Gabe von […]

Beitrag lesen
C

Cherry Eye

„Cherry Eye“ Das sogenannte „Cherry Eye“ entsteht durch den Prolaps der Tränendrüse hinter der Nickhaut. Manche Rassen scheinen prädisponiert. Ursache ist meist eine Entzündung und Schwellung der Drüse. Bei großen Rassen kann die Nickhaut auch aufgrund eines zu langen oder schwachen Nickhautknorpels umknicken. In den meisten Fällen muss dieser Zustand operiert werden. Die […]

Beitrag lesen
D

Dackellähme

Dackellähme Als Dackellähme werden die durch einen Bandscheibenvorfall ausgelösten Krankheitssymptome bei Hunden, welche eine genetisch fixierte Knorpelwachstumsstörung (Chondrodystrophie) aufweisen, bezeichnet. Es sind häufig Dackel betroffen, aber auch Pekingesen, Scottish Terrier, Spaniel, Französische Bulldoggen und Zwergpudel sind für die Erkrankung anfällig. Die Erkrankung beruht auf einer Degeneration der Bandscheiben. Diese besteht aus dem peripher liegenden […]

Beitrag lesen
D

Deckzeitpunktbestimmung bei der Hündin

Deckzeitpunktbestimmung bei der Hündin Vorteile einer Deckzeitpunktbestimmung : Gleichzeitiger Gesundheitscheck Definition des Ovulationszeitpunktes (Eisprunges) zur Optimierung der Befruchtungsergebnisse Bestimmung des optimalen Deckzeitpunktes v.a. bei Hündinnen, die eine Duldung des Deckaktes nicht nur zum optimalen Termin zulassen Zwingend nötig für eine erfolgreiche Besamung mit frisch-, flüssig oder kryokonserviertem Sperma Wann kommen sie für eine […]

Beitrag lesen
D

Degenerative Myelopathien der Hunde

Degenerative Myelopathien der Hunde Überkoten bei einem Hund mit degenerativer Myelopathie als Degenerative Myelopathien der Hunde fasst man eine Reihe langsam verlaufender neurologischer Erkrankungen zusammen, die mit einer Zerstörung (Degeneration, D nach der VETAMIN D-Einteilung) des Rückenmarks einhergehen. Diese Erkrankungen gehen mit langsam fortschreitenden Bewegungsstörungen der Hinterhand einher und sind nicht schmerzhaft. Eine […]

Beitrag lesen
D

Diskoider Lupus Erythematodes

Diskoider Lupus Erythematodes DLE bei einem Hund: Pigmentverlust, Rötung und Verlust der Furchung des Nasenspiegels Als Diskoiden Lupus erythematodes (DLE) bezeichnet man in der Tiermedizin die Hautform des Lupus erythematodes, einer Autoimmunerkrankung. Er manifestiert sich vor allem am Nasenspiegel und entspricht weitgehend dem Chronisch-diskoiden Lupus erythematodes (CDLE) des Menschen. Vorkommen: Der Diskoide Lupus […]

Beitrag lesen
D

Diskospondylitis

Diskospondylitis Als Diskospondylitis wird beim Hund eine infektiös bedingte entzündliche Veränderung des Zwischenwirbelraumes unter Beteiligung der Gelenkflächen der benachbarten Wirbel bezeichnet. Davon betroffen sind meist ältere oder bereits vorbelastete Hunde aller Rassen und Größen. Die Erkrankung ist ähnlich der beim Menschen auftretenden Spondylodiszitis. Ätiologie und Pathogenese: Die Erkrankung wird meist durch eine über […]

Beitrag lesen
E

Elektroretinographie (ERG)

Elektroretinographie (ERG) Bei dieser Untersuchung werden – wie beim EKG am Herzen oder dem EEG am Gehirn – Ströme gemessen. Dies sind sehr kleine Ströme, die von Nervenzellen nach einem Reiz produziert und weitergeleitet werden. Mittels Elektroden am Kopf und auf der Hornhaut werden beim ERG Ströme gemessen, die entstehen, wenn die Netzhaut […]

Beitrag lesen
E

Ellenbogengelenksdysplasie

Ellenbogengelenksdysplasie – Wenn der Ellenbogen schmerzt … Die Ellenbogengelenksdysplasie des Hundes gewinnt trotz intensiver zuchthygienischer Maßnahmen in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Diese – äußerst schmerzhafte – Veränderung der anatomischen Strukturen des Gelenkes ist eine der häufigsten Lahmheitsursachen der Vordergliedmaße des Hundes. Nicht nur schwere, große Rassen sondern zunehmend auch mittelgroße und […]

Beitrag lesen
E

Endokardiose

Endokardiose Als Endokardiose werden Erkrankungen an den Vorhofklappen des Herzens von Tieren bezeichnet, bei denen durch knotige Veränderungen der Klappensegel die Funktionsfähigkeit der Herzklappe beeinträchtigt wird. Weitere Bezeichnungen sind myxomatöse Degeneration der Atrioventrikularklappen, „chronische Klappenfibrose“ oder „chronisch degenerative Atrioventrikularklappenerkrankung“. Krankheitsentstehung: Von der Erkrankung können die Mitralklappe und die Trikuspidalklappe betroffen sein. Die Erkrankung […]

Beitrag lesen
E

Entropium und Ektropium

Entropium und Ektropium Das „eingerollte Lid“ (Entropium) bzw. das „Hängelid“ (Ektropium) ist eine Veranlagung, die bei einzelnen Tieren bestimmter Hunde- und Katzenrassen Probleme bereiten kann. Gerade beim Entropium kann es zum ständigen Kontakt von Fellhaaren mit der Hornhaut kommen, was schmerzhaft ist und Defekte verursachen kann. Medikamente und Bandagelinsen stellen meist nur eine […]

Beitrag lesen
F

Fehlstehende Härchen

„Fehlstehende Härchen“ Der Lidrand ist mit unterschiedlich langen Wimpern behaart. Besonders bei älteren Tieren kommt es manchmal vor, dass die Wimpern des Oberlides immer stärker herab hängen, bis sie auch in Kontakt mit der Hornhaut kommen und so zu Irritationen führen können. Das nennt man Trichiasis. Sind es, besonders bei kurznasigen Hunderassen, die […]

Beitrag lesen
F

Fibrokartilaginöse Embolie

Fibrokartilaginöse Embolie Die Fibrokartilaginöse Embolie (faserknorplige Embolie) ist eine spezielle Form eines Rückenmarksinfarkts und eine häufige Erkrankung bei Hunden. Der Infarkt des Rückenmarks wird durch Eindringen von Faserknorpel in die Blutgefäße ausgelöst. Die Erkrankung kann bei allen Hunderassen auftreten, vermehrt wird sie bei älteren Tieren großer Rassen beobachtet. Selten tritt die Fibrokartilaginöse Embolie […]

Beitrag lesen
F

Futterallergie

Futterallergie Als Futterallergie oder Futtermittelallergie bezeichnet man in der Tiermedizin allergische Reaktionen auf Futtermittelinhaltstoffe. Sie entspricht damit der Nahrungsmittelallergie beim Menschen. Die Erkrankung manifestiert sich vor allem als Hauterkrankung mit Juckreiz, der durch Kratzen und Belecken zu schweren Hautveränderungen führen kann. Futterallergien kommen vor allem bei Haushunden und Hauskatzen vor. Die Diagnostik und […]

Beitrag lesen
G

Glaukom (grüner Star)

Glaukom (grüner Star) Vom Glaukom spricht man, wenn der Augeninnendruck zu hoch ist, das heißt, mehr Kammerwasser im Auge produziert wird, als abfließen kann. Mit verschiedenen Instrumenten kann dieser Druck gemessen werden. Er sollte im gesunden Hundeauge unter 20 mmHg liegen. Auslöser für eine Druckerhöhung können vielfältig sein. Beispielsweise können Entzündungen im Auge […]

Beitrag lesen
G

Grauer Star Elektroretinographie (ERG)

Grauer Star Das Wort Katarakt kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Wasserfall“. Die weiße Farbe aufgewirbelten Wassers ähnelt der Trübung einer kataraktösen Linse, wodurch ebenfalls ein ehemals klares Medium undurchsichtig wird. Die Ursachen für die Entstehung einer Katarakt können sehr vielfältig sein, auch das Ausmaß und das Fortschreiten der Trübungen sind unterschiedlich. Im […]

Beitrag lesen
H

Hepatitis contagiosa canis

Hepatitis contagiosa canis Die Hepatitis contagiosa canis (Hcc, „Ansteckende Leberentzündung der Hunde“, Rubarthsche Krankheit, Fuchsenzephalitis, infectious canine hepatitis (ICH)) ist eine durch ein Virus hervorgerufene Leberentzündung der Hunde. Insgesamt wird die Erkrankung – als Folge wirksamer und umfassender Impfmaßnahmen – heute nur noch selten beobachtet. Symptome: Die Symptome variieren je nach Verlaufsform sehr […]

Beitrag lesen
H

Herzwurmerkrankung (Dirofilariose)

Herzwurmerkrankung Die Herzwurmerkrankung (Dirofilariose) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde, seltener auch der Katzen. Sie ist nur schwer zu behandeln und verläuft oft tödlich. Sie kommt vor allem in Nordamerika vor, ist aber auch im Mittelmeerraum, den Kanarischen Inseln, in Portugal und den tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Der Erreger der Dirofilariose vollzieht […]

Beitrag lesen
H

Horner Syndrom

Horner Syndrom Syndrome beschreiben Symptomkomplexe. Das Horner Syndrom beschreibt eine Veränderung, die ein- oder selten auch beidseitig im Bereich der Augen auftreten kann. Zu den Symptomen beim Horner Syndrom zählen: hängendes Oberlid hängendes Unterlid hervorstehende Nickhaut kleine Pupillen vermehrte Durchblutung des umliegenden Hautareals (Rötung/Schwitzen) Dieses Syndrom tritt häufiger beim älteren Hund auf als […]

Beitrag lesen
H

Hornhautdefekt

Hornhautdefekt Hornhautdefekte lassen sich mit Fluoreszein-Farbstoff gut sichtbar machen. Dabei färbt sich das Stroma der Hornhaut an, das heißt das Gewebe zwischen der äußersten Zellschicht und der inneren Membran (Deszemetsche Membran). Damit lassen sich Größe und Tiefe eines Defektes gut abschätzen. Je nach Ursache für einen Defekt (Trauma, fehlstehende Härchen, indolentes Ulcus etc.) […]

Beitrag lesen
H

Hüftdysplasie des Hundes (HD)

Hüftdysplasie des Hundes (HD) Die Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden. Auch bei Hauskatzen kann diese Krankheit auftreten, besonders unter Maine-Coon- oder Britisch-Kurzhaar-Katzen. Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt, weshalb viele Zuchtverbände die HD-Freiheit zur Zuchtzulassung fordern. Da […]

Beitrag lesen
H

Hüftkopfnekrose

Hüftkopfnekrose Die Femur- oder Hüftkopfnekrose ist eine Erkrankung, die durch ein Absterben eines Teils des knöchernen Oberschenkelknochenkopfes gekennzeichnet ist. Die Erkrankung gehört zu den aseptischen Knochennekrosen. Ursache ist eine verminderte Durchblutung, die zu einer Nekrose führt. Passiert das beim Kind, wird die Erkrankung Morbus Perthes genannt. Die Erkrankung tritt besonders beim Menschen und […]

Beitrag lesen
H

Hundebrucellose

Hundebrucellose Die Hundebrucellose ist eine Geschlechtskrankheit bei Hunden, die vom Bakterium Brucella canis aus der Gattung Brucella verursacht wird. Der Hund stellt den Hauptwirt, während der Mensch den Nebenwirt bildet. Der Hund ist seinerseits als Nebenwirt gegenüber Brucella abortus und Brucella melitensis empfänglich, welche ausgeschlossen werden sollten. Brucella canis ist auf mehreren Kontinenten […]

Beitrag lesen
I

Indirektes Ophthalmoskop

Indirektes Ophthalmoskop Mittels diesem Kopfbandophthalmoskop kann der Untersucher genau im Lichtstrahl auf die Netzhaut des Patienten sehen. Durch Weitstellen der Pupille und den Einsatz verschiedener Linsen kann der Untersucher in einem großen Bereich Veränderungen der Netzhaut darstellen und auch aufzeichnen. ….. . . Hundekrankheiten-Lexikon mit freundlicher Genehmigung der LESIA Tierklinik Düsseldorf . .   […]

Beitrag lesen
I

Indolentes Ulcus

Indolentes Ulcus Die Bezeichnung „indolentes Ulcus“ heisst übersetzt „schmerzfreies (Hornhaut-) Geschwür“. Dies trifft leider nicht in allen Fällen zu. Es handelt sich immer um einen oberflächlichen (epithelialen) Defekt. Der Auslöser für das Ulcus ist meist nicht mehr nachvollziehbar. Der Defekt scheint in vielen Fällen zunächst zuzuheilen, aber er reißt immer wieder auf. Grund […]

Beitrag lesen
I

Intrasklerale Prothese

Intrasklerale Prothese Vor dem Einsetzen einer intraskleralen Prothese wird das Auge in Vollnarkose eröffnet und alles darin entfernt (Iris, Linse, Glaskörper, Netzhaut etc.). Nur die Hornhaut und die Sklera (weiße, derbe äußere Augenhülle) bleiben stehen. In diese Hülle wird eine Silikonkugel entsprechender Größe verbracht und die Wunde verschlossen. Dieser Eingriff verbietet sich zum […]

Beitrag lesen
J

Junghundvaginitis

Junghundvaginitis Die Junghundvaginitis ist eine häufig vorkommende Erkrankung und tritt bei Hündinnen vor der ersten Läufigkeit auf. Sie zeigt sich durch eine Entzündung, die normalerweise auf den Scheidenvorhof begrenzt ist. Die Erkrankung ist durch Scheidenausfluss gekennzeichnet, betroffene Tiere zeigen einen schleimigen bis eitrigen Ausfluss aus der Vulva. Häufig ist die Erkrankung mit Juckreiz […]

Beitrag lesen
K

Kastration bei der Hündin

Kastration bei der Hündin Kastration bei der Hündin von Nicole Miß, Tierärztin in der LESIA Tierklinik Was bedeutet Kastration bzw. Sterilisation? Kastration bedeutet eine Entfernung der hormonproduzierenden Keimdrüsen (Eierstöcke). Werden nur die Eierstöcke entfernt, spricht man von einer Ovarioektomie. Eine Ovariohysterektomie hingegen bedeutet die gleichzeitige Entfernung von Eierstöcken und Gebärmutter. Von einer Sterilisation […]

Beitrag lesen
K

Kaumuskelmyositis

Kaumuskelmyositis Die Kaumuskelmyositis (Syn. Myositis eosinophilica, Atrophische Myositis, Masticatory Muscle Myositis) ist eine gelegentlich bei Haushunden auftretende Autoimmunerkrankung, die durch eine Entzündung der Kaumuskulatur gekennzeichnet ist. Die Erkrankung führt zu Störungen der Beweglichkeit des Unterkiefers und damit zur Behinderung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Heilungsaussicht gut, bei der chronischen […]

Beitrag lesen
K

Keratitis superfizialis chronica, Schäferhundkeratitis

Keratitis superfizialis chronica, „Schäferhundkeratitis“ oder Keratitis Überreiter Wie der Name schon vermuten lässt, sind Schäferhundrassen und ihre Mischlinge am häufigsten von dieser Erkrankung betroffen. Nach ihrem Erstbeschreiber Prof. Überreiter, wird die Erkrankung auch Keratitis Überreiter, Keratitis pigmentosa oder Pannus genannt. Als Ursache geht man von einer autoimmunen Erkrankung aus, die durch UV-Licht ausgelöst, […]

Beitrag lesen
K

Kongenitales Vestibularsyndrom

Kongenitales Vestibularsyndrom Das Kongenitale Vestibularsyndrom (auch Kongenitales Vestibulärsyndrom) ist eine seltene Erbkrankheit bei Hunden und Katzen infolge einer Fehlbildung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Sie äußert sich in Kopfschiefhaltung, Koordinationsstörungen und häufig auch Taubheit. Vorkommen und Ursachen: Das Kongenitale Vestibularsyndrom tritt bei einigen Rassen gehäuft auf. Vermutet wird ein autosomal-rezessiver Erbgang. Bei Hunden sind […]

Beitrag lesen
K

Konjunktivitis follikularis (Follikulose)

Konjunktivitis follikularis (Follikulose) Sie tritt meist bei jungen Tieren – besonders Hunden – auf. Die Follikel sind wie kleine Lymphknoten in der Bindehaut zu verstehen, die anschwellen, wenn das Immunsystem gereizt wird. Das Immunsystem des jungen Tieres muss sich mit vielen neuen Reizen (Antigenen) auseinandersetzen. Dazu gehören beispielsweise Bakterien, aber auch Pollen, Staub, […]

Beitrag lesen
K

Kraniomandibuläre Osteopathie

Kraniomandibuläre Osteopathie Die Kraniomandibuläre Osteopathie (auch Cranio-mandibuläre Osteopathie, CMO, oder Osteopathia craniomandibularis hypertrophicans) ist eine vermutlich erblich bedingte, sehr schmerzhafte Knochenerkrankung des Schädels bei Haushunden, vor allem bei West Highland White Terriern. Die Erkrankung ist vor allem in den USA sehr häufig und wurde 1958 durch Littleworth erstmals beschrieben. In den europäischen Zuchten […]

Beitrag lesen
K

Kreuzbandriss (Ruptur des Ligamentum cruciatum craniale)

Kreuzbandriss (Ruptur des Ligamentum cruciatum craniale) Eine der häufigsten Lahmheitsursachen der Hinterhand beim Hund stellt der Riss oder Anriss des vorderen Kreuzbandes dar. Die Diagnosefindung kann sich in manchen Fällen recht schwierig darstellen. Symptome beim Kreuzbandriss: Im klassischen Fall lahmt der Patient akut nach einem Trauma und das betroffene Hinterbein wird geschont. Ein Kreuzbandriss oder Kreuzbandanriss kann […]

Beitrag lesen
L

Linsenluxation

Linsenluxation Bei der Linsenluxation löst sich die Linse ganz oder zunächst nur zum Teil aus ihrer Aufhängung. Bei einigen Rassen weiß man, dass diese Aufhängung veranlagungsbedingt mangelhaft ist, allerdings können die Fasern des Aufhängeapparates der Linse auch durch Entzündungen beispielsweise angegriffen werden. Wenn die Linse im Auge verkippt (Linsensubluxation) oder sich vollständig löst (Linsenluxation), […]

Beitrag lesen
M

Magendrehung

Magendrehung Die Magendrehung (Torsio ventriculi) ist eine gefürchtete Krankheit bei großen Hunderassen mit tiefem Brustkorb, wie zum Beispiel Deutsche Dogge, Setter oder Schäferhund. Ohne rasche chirurgische Versorgung kann sie zum Tode des Tieres führen. Anatomisch vereinfacht stellt sich der Magen des Hundes wie ein schlauchartiger größerer Gegenstand dar, der frei beweglich pendeln kann. […]

Beitrag lesen
M

Malassezien-Dermatitis des Hundes

Malassezien-Dermatitis des Hundes Chronische Malassezien-Dermatitis nach einer Flohallergie mit Haarverlust, Hautverdickung und Hyperpigmentierung. Die Malassezien-Dermatitis des Hundes ist eine bei Haushunden auftretende, durch saprobische Pilze hervorgerufene Entzündung der Haut. Gelegentlich ist nur die Haut des äußeren Gehörgangs betroffen, dann spricht man von einer Malassezien-Otitis. Der Erreger gehört zur natürlichen Hautflora und entfaltet seine […]

Beitrag lesen
M

Mammatumore

Mammatumore Als Mammatumore werden gut- und bösartige Tumore des Gesäuges bei Tieren bezeichnet. Sie sind die beim Hund am häufigsten auftretenden Neubildungen. Sie treten kaum vor dem vierten Lebensjahr auf, die am häufigsten betroffenen Tiere sind älter als sieben Jahre, wobei die meisten Fälle im Alter zwischen 10 und 14 Jahren vorkommen. Betroffen […]

Beitrag lesen
M

MDR1-Defekt

MDR1-Defekt Der MDR1-Defekt ist ein Defekt im MDR1-Gen, der bei einigen Hunderassen verbreitet ist. Dadurch kommt es zu einer mangelhaften oder fehlenden Synthese eines bestimmten Proteins (P-Glykoprotein, P-gp), welches ein wichtiger Bestandteil der Blut-Hirn-Schranke ist, was zu einer Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneimitteln führt. Urheber dieses Defektes ist wahrscheinlich ein einziger Hund, der etwa […]

Beitrag lesen
N

Netzhautablösung (Ablatio retinae)

Netzhautablösung (Ablatio retinae) Von einer Netzhautablösung spricht man, wenn sich Teile oder im schlimmsten Fall die ganze Netzhaut von ihrem Untergrund abhebt. Dies kann durch angeborene Veränderungen geschehen, durch Entzündungen im Körper oder im Auge (Uveitis), Bluthochdruck, Traumata (Verletzungen, Unfälle) oder als Komplikation nach Operationen im Auge. In der Netzhaut liegen die Sehrezeptoren, […]

Beitrag lesen
N

Nickhautdrüsenvorfall

Nickhautdrüsenvorfall In der Nickhaut, dem sogenannten dritten Augenlid, sitzt eine Drüse, die einen wichtigen Anteil an der Produktion der Tränenflüssigkeit hat. Besonders bei jungen Hunden kann es vorkommen, dass diese Drüse beispielsweise aufgrund einer Entzündung anschwillt und hinter der Nickhaut hervorkommt. In den meisten Fällen lässt sich dieser Zustand nicht medikamentell beheben, sondern […]

Beitrag lesen
P

Parvovirose

Parvovirose Die Parvovirose wird durch das Canine Parvovirus verursacht, sie ist eine hoch ansteckende und akut verlaufende Infektionskrankheit bei Hunden. Hinsichtlich ihres Verursachers und der durch ihn hervorgerufenen Symptome ist sie eng verwandt mit der Katzenseuche sowie der infektiösen Panleukopenie der Marderartigen. Am empfänglichsten für die Erkrankung sind Welpen im Alter von 2 […]

Beitrag lesen
P

Patellaluxation des Hundes (Luxatio patellae)

Patellaluxation des Hundes (Luxatio patellae) Bei der Patellaluxation handelt es sich um eine abnorme, seitliche Beweglichkeit der Kniescheibe im Kniegelenk. Diese Erkrankung kann angeboren oder erworben sein. Verschiedene Grade der Patellaluxation (PL) werden eingeteilt. Patellaluxation – Grad I: Die Kniescheibe kann vom Tierarzt zwar mit moderatem Druck luxiert werde, gleitet jedoch sofort wieder in die anatomisch, korrekte […]

Beitrag lesen
P

Pemphigus foliaceus

Pemphigus foliaceus Pemphigus foliaceus ist eine seltene Hautkrankheit aus der Gruppe der blasenbildenden Autoimmundermatosen. Im Gegensatz zum Pemphigus vulgaris zeichnet er sich durch Blasenbildung der oberen Schichten der Epidermis aus. Sie wird durch Autoantikörper gegen Desmoglein 1 (ein Cadherin) ausgelöst. Die Erkrankung kommt beim Menschen, aber auch Haushunden, Hauskatzen und Pferden vor. Ätiologie […]

Beitrag lesen
P

Progressive Retina Atrophie (PRA)

Progressive Retina Atrophie (PRA) Die Übersetzung lautet etwa „fortschreitender Untergang der Netzhaut“. Unter diesem Begriff werden verschiedene Erkrankungen der Netzhaut (Retina) zusammengefasst. Häufig sind es genetisch bedingte Veränderungen der Lichtrezeptoren oder deren Versorgung. Auch junge Tiere mit solch einer Veranlagung können schon Auffälligkeiten zeigen, die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs dieser Erkrankung steigt aber mit […]

Beitrag lesen
P

Pyometra der Hündin

Pyometra der Hündin Als Pyometra wird die eitrige Entzündung der Gebärmutter bezeichnet. Die Ursache für die Erkrankung ist im Ablauf der Brunst des Hundes zu sehen. Am Ende des Östrus ist die Gebärmutterschleimhaut aufgrund des Einflusses von Östrogen in seiner Abwehrfähigkeit gegen Krankheitserreger herabgesetzt. Gleichzeitig sind jedoch der Muttermund und Gebärmutterhals für Keime […]

Beitrag lesen
S

Spermauntersuchung / Zuchttauglichkeitsuntersuchung bei Rüden

Spermauntersuchung / Zuchttauglichkeitsuntersuchung bei Rüden Indikationen für eine Spermauntersuchung sind: • Verdacht auf Unfruchtbarkeit des Rüden • vom Rüdenhalter beobachtete Hodenveränderungen • unzureichende Befruchtungs- und Wurfergebnisse • Hündinnen sind leer geblieben • vorsorgliche Prüfung vor der ersten Zuchtnutzung • der Rüde war längere Zeit nicht mehr im Deckeinsatz • Auswahl von Samenspender für […]

Beitrag lesen
S

Sticker-Sarkom

Sticker-Sarkom Sticker Tumor oder infectious Sarcoma ist ein ansteckender Tumor der äußeren Geschlechtsorgane der Hunde. Die Krankheit kommt weltweit vor, ist in den tropischen und subtropischen Regionen (Afrika, Mittelmeerraum, Südamerika) jedoch wesentlich häufiger und tritt dort vor allem bei streunenden Hunden auf. Das Sticker-Sarkom wurde 1876 von dem russischen Tierarzt M. A. Novinsky […]

Beitrag lesen
T

Tonometrie

Tonometrie So nennt man die Messung des Augeninnendrucks. Dieser sollte beispielsweise beim Hund etwa zwischen 10 und 20 mmHg liegen. Der Druck kann bei Entzündungen im Auge niedriger als normal ausfallen und ist beim Glaukom erhöht. Es gibt verschiedene Arten von Druckmessgeräten, am gebräuchlichsten sind das Tonometer nach Schiötz, der Tonopen und das Tonovet. […]

Beitrag lesen
T

Trachealkollaps des Hundes

Trachealkollaps des Hundes Als Trachealkollaps bezeichnet man ein Zusammenfallen der Luftröhre (lateinisch ,Trachea‘), durch das Erweichen der stützenden Knorpelspangen. Daraus resultiert eine Verengung der Luftröhre, die zu schweren Atemproblemen führen kann. Ein Trachealkollaps kommt insbesondere bei zwergwüchsigen Hunderassen wie Yorkshireterrier, Chihuahua, Malteser, Zwergspitz und Zwergschnauzer vor. Die Ursache der Erkrankung ist bislang nicht […]

Beitrag lesen
T

Tränennasenkanalstenose

Tränennasenkanalstenose Hund und Katze haben zwei Tränenpunkte pro Auge, das Kaninchen nur einen. Diese Tränenpunkte sind kleine Öffnungen, über die die Tränen vom Auge über einen gemeinsamen Kanal in die Nase abfließen. Selten sind diese Punkte veranlagungsbedingt zu eng oder wurden nicht richtig ausgebildet. Häufig wird der Tränennasenkanal bei Entzündungen durch Schwellung und […]

Beitrag lesen
T

Trockene Augen (Keratokonjunktivitis sicca)

Trockene Augen  (Keratokonjunktivitis sicca) Das trockene Auge wird mittels Schirmer Tränentest diagnostiziert. Dieser schmale Löschpapierstreifen saugt die Tränenflüssigkeit auf und zeigt damit die Menge der Tränenproduktion an. Das Untersuchungsverfahren wird problemlos von den Tieren toleriert. Betroffene Augen zeigen zunächst einen zähpappigen, schleimigen Ausfluss. Als Folge der chronischen Reizung kommt es zu einer Trübung der Hornhaut, […]

Beitrag lesen
U

Uveitis

Uveitis Der Begriff leitet sich von der Uvea ab, der inneren Augenauskleidung. Dazu gehören stark durchblutete und empfindliche Gewebe wie beispielsweise die Netzhaut und ihre versorgenden Strukturen und die Iris. Durch Traumata beispielsweise kann das Gewebe direkt gereizt werden und sich entzünden. Aber auch Infektionen, die an anderer Stelle im Körper stattfinden oder Erreger, […]

Beitrag lesen
W

Welpensterben Canine Herpesvirus (CHV)

Welpensterben Das Welpensterben ist eine durch das Canine Herpesvirus (CHV) verursachte Erkrankung der Haushunde, die durch eine hohe Sterblichkeit bei ein bis drei Wochen alten Welpen gekennzeichnet ist. Das Canine Herpesvirus ist ein für Hunde spezifisches Virus, das weltweit vorkommt. Es spielt vor allem als Erreger des Zwingerhusten-Komplexes eine Rolle. Die Verbreitung erfolgt […]

Beitrag lesen
W

Wobbler-Syndrom

Wobbler-Syndrom Als Wobbler-Syndrom wird in der Tiermedizin ein Symptomkomplex bezeichnet, der durch Nervenschädigungen im Bereich des Rückenmarks bzw. der Rückenmarksnerven im Bereich der Halswirbelsäule hervorgerufen wird (spinale Ataxie). Der Begriff leitet sich vom unsicheren (ataktischen) Bewegungsablauf des erkrankten Tieres ab: „Wobbler“ kommt vom altdeutschen Wort „wobbeln“ („wackeln“, engl. to wobble). Das Wobbler-Syndrom tritt […]

Beitrag lesen
Z

Zwingerhusten

Zwingerhusten Der Zwingerhusten ist eine Erkrankung der oberen Atemwege von Hunden und wird durch verschiedene Erreger ausgelöst. Neben diversen Virusformen werden hierbei das „Canine Parainfluenzavirus“ (CPIV) und das Bakterium „Bordetella Bronchiseptica“, welches auch an der Ausbildung des Katzenschnupfen-Komplexes beteiligt ist, am häufigsten beobachtet. Der Name „Zwinger“-Husten erklärt sich so, dass diese Krankheit (aufgrund […]

Beitrag lesen