Hundekrankheiten Lexikon:
Indirektes Ophthalmoskop
Mittels diesem Kopfbandophthalmoskop kann der Untersucher genau im Lichtstrahl auf die Netzhaut des Patienten sehen.

Durch Weitstellen der Pupille und den Einsatz verschiedener Linsen kann der Untersucher in einem großen Bereich Veränderungen der Netzhaut darstellen und auch aufzeichnen.
Hundekrankheiten-Lexikon mit freundlicher Genehmigung der LESIA Tierklinik Düsseldorf
Was wird bei der indirekten Ophthalmoskopie untersucht?
Die indirekte Ophthalmoskopie ermöglicht dem Tierarzt einen vergrößerten Blick auf den Augenhintergrund. Dazu gehören insbesondere Netzhaut, Sehnervenkopf und die dort sichtbaren Blutgefäße.
Für die Untersuchung wird Licht in das Auge geleitet und mit einer zusätzlichen Linse ein Bild des Augenhintergrunds erzeugt. Häufig wird die Pupille vorher mit Augentropfen erweitert, damit ein möglichst großer Bereich der Netzhaut beurteilt werden kann.
Die Untersuchung kann dabei helfen, Veränderungen der Netzhaut zu erkennen, ihren Umfang zu dokumentieren und den Verlauf bei späteren Kontrollen zu vergleichen. Sie ist ein diagnostisches Verfahren und stellt selbst keine Behandlung dar.
Welche Untersuchungen im Einzelfall erforderlich sind, entscheidet der behandelnde Tierarzt oder ein Fachtierarzt für Augenheilkunde.
Weiterführende fachliche Einordnung:
American College of Veterinary Ophthalmologists



































