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Intrasklerale Prothese

Intrasklerale Prothese

Vor dem Einsetzen einer intraskleralen Prothese wird das Auge in Vollnarkose eröffnet und alles darin entfernt (Iris, Linse, Glaskörper, Netzhaut etc.). Nur die Hornhaut und die Sklera (weiße, derbe äußere Augenhülle) bleiben stehen.

In diese Hülle wird eine Silikonkugel entsprechender Größe verbracht und die Wunde verschlossen. Dieser Eingriff verbietet sich zum Beispiel bei perforierenden Hornhautschäden oder Tumoren im Auge, kann aber beispielsweise als Alternative zur Entfernung des Auges aufgrund eines therapieresistenten Glaukoms gelten.

Hundekrankheiten-Lexikon mit freundlicher Genehmigung der LESIA Tierklinik Düsseldorf

Was ist eine intrasklerale Prothese beim Hund?

Eine intrasklerale Prothese ist eine mögliche operative Versorgung eines dauerhaft erblindeten und schmerzhaften Auges. Dabei bleibt die äußere Augenhülle erhalten, während das Innere des Auges entfernt und durch eine passende Silikonprothese ersetzt wird.

Die Operation kann in ausgewählten Fällen eine Alternative zur vollständigen Entfernung des Augapfels sein. Sie stellt das Sehvermögen jedoch nicht wieder her. Ziel ist die Beseitigung der Schmerzen und ein möglichst unauffälliges kosmetisches Ergebnis.

Wann ist die Operation nicht geeignet?

Ob eine intrasklerale Prothese infrage kommt, hängt von der Ursache der Augenerkrankung ab. Bei bestimmten Tumoren, schweren Verletzungen oder perforierenden Hornhautschäden kann ein anderes Operationsverfahren notwendig sein.

Vor der Entscheidung sind eine vollständige Augenuntersuchung und eine individuelle Beratung durch einen Tierarzt mit entsprechender Erfahrung erforderlich.

Dieser Beitrag dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung.

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